Geocaching blind
Hier gibt es Informationen für Blinde, die sich für Geocaching interessieren und für Geocacher*innen, die blindengerechte Caches legen wollen.
Was ist Geocaching?
Geocaching ist eine Art satellitengestützte Schnitzeljagt. Dabei wird ein Versteckter Gegenstand, Englisch Cache, mit Hilfe von Navigationsgeräten oder Apps aufgespürt. Ein solcher Cache kann in der Natur versteckt sein, etwa in einem holen Baum oder als Findling getarnt, aber auch in der Stadt, zum Beispiel als Ziegelstein getarnt oder mit Magneten hinter einem Straßenschild befestigt. Versteckt werden die Caches von Privatpersonen, die ihrerseits Geocaching betreiben, aber nicht nur suchen möchten, sondern anderen gerne knifflige Aufgaben stellen.
Geocaching wird rund um den Globus betrieben, oftmals von Tourist*innen. Aus diesem Grund werden Caches oft so versteckt, dass ortsfremde bei der Suche etwas über die Geschichte oder Kultur der Gegend erfahren.
Geocaching ist also ein weltweites Spiel unter gleichgesinnten Freizeitabenteurern.
Was ist ein Geocache?
Ein Cache besteht aus einem Behälter mit einem Logbuch, in das der Finder sich eintragen kann. Der Anreiz zur Suche besteht also nicht im Bergen eines tatsächlichen Schatzes, sondern im Lösen der Aufgabe. Oft ist das Auffinden des Cache mit geduldigem Suchen und logischer Schlussfolgerung verbunden.
Ein Cache hat meistens einen Bezug zur Örtlichkeit. Suchende werden durch den Cache auf eine Kulturelle oder Geschichtliche Besonderheit aufmerksam gemacht.