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Die Suche nach Geocaches

Die Schwierigkeit besteht nicht darin, die Umgebung des Cache zu finden. Dies ist mit moderner GPS-Technologie kein Problem. Die GPS-Genauigkeit beschränkt sich aber auf einige Meter. An Ort und Stelle beginnt also die eigentliche Suche. Die unmittelbare Umgebung muss nach möglichen Verstecken abgesucht werden. Gibt es einen Stromkasten oder ein Straßenschild, an dem der Cache befestigt sein könnte? Ist er in einer Skulptur oder unter einer Bank versteckt? Oft gibt es etliche Möglichkeiten, die untersucht werden müssen.

Hierin liegt die Schwierigkeit für Blinde. Das Versteck könnte zugeparkt sein, so dass Blinde dessen Existenz gar nicht mitbekommen. Befindet sich das Versteck höher, als man mit den Händen greifen kann, etwa auf einem Baum, haben Blinde so gut wie keine Chance. Natürlich können auch Blinde auf einen Baum klettern, aber sie müssten jeden Baum in der Umgebung erklettern und jeden Ast bis zum Ende verfolgen. Sehende hingegen können von vorn herein ganze Bäume oder Baumpartien ausschließen und gezielt mögliche Verstecke aufsuchen. Dennoch ist auch für Blinde ein selbstständiges Geocaching möglich.

© Copyright Robbie Sandberg

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